Vor einigen Tagen habe ich einen interessanten Artikel gefunden, im November 2008 wurde das Terminal 3 des Flughafens in Singapur fertiggestellt.
Hierbei handelt es sich um eine der modernsten Einrichtungen für den Luftverkehr weltweit,
geeignet für die neue Generation von Großflugzeugen- aber auch die Entwicklung technischer Lösungen, die zu hervorragenden visuellen und thematischen Bedingungen beitragen und gleichzeitig für ein angenehmes Ambiente sorgen, hatte für die Planung höchste Priorität. Für die Lichtplanung in dem Flughafengebäude war es ein wesentliches Kriterium, die jahreszeitlichen stark schwankenden Tageslichtmengen so zu steuern, dass stets ein optimales Lichtmilieu garantiert ist. Zum Beispiel >> wird während der Dämmerung und in der Nacht das natürliche Licht durch auf dem Dach montierte Lampen ergänzt bzw. ersetzt. So entsteht ein fast unmerklicher Übergang von der reinen Tagesbelichtung zur künstlichen Beleuchtung - die Grundhelligkeit verändert sich hierbei so unwesentlich, dass dieser Prozess im Grunde nicht wahrgenommen wird.
Beim lesen musste ich sofort an das "Unwirkliche" denken, welches ja Thema meiner Masterarbeit ist, denn so wird am Flughafenterminal von Singapur eine Situation geschaffen welche nicht nur mit dem Gebäude "Welt zwischen der Welt" zu tun hat sondern auch mit einer Lichtplanung die so gut funktioniert das es einem nicht auffällt wenn das natürliche Licht von künstlichem ergänzt/ersetzt wird. Es soll einem auch helfen sich besser zu orientieren denn blendfreies Licht spielt da wohl eine große Rolle - das sind wohl Dinge die um einen rum geschehen aber das mit einer solchen Zurückhaltung tun, das es einem garnicht auffällt.